Verein LIMES

ACHTUNG – Wir sind übersiedelt! Sie finden uns ab sofort an der Adresse 1120, Meidlinger Hauptstrasse 5/1/12


Aktuelle Maßnahmen aufgrund der CORONAKRISE

Aufgrund der weiterhin notwendigen und von der Regierung empfohlenen Maßnahmen zur Eindämmung einer Ausbreitung des Coronavirus, ersuchen wir Sie/Dich mit einem Mund-Nasen-Schutz zu den vereinbarten Terminen zu erscheinen. Vor Ort stehen Händedesinfektionsmittel sowie Einweg-Schutzmasken zur Verfügung und es wird vor, während und nach den Einheiten auf die Einhaltung des empfohlenen Mindestabstandes geachtet sowie auf die Umsetzung weiterer Maßnahmen, wie z.B. regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten. 

Alle Erstgespräche, Einzelstunden und Diagnostiktermine finden nach Vereinbarung mit dem/der Psychotherapeut*in oder Psycholog*in im persönlichen Kontakt unter Einhaltung der Sichherheitsmaßnahmen statt.

Gruppensitzungen finden ab Donnerstag, 04.06.2020, wie gewohnt, wieder statt und wir freuen uns Sie/Euch zu diesen wieder begrüßen zu dürfen.

Bei Symptomen wenden Sie sich bitte an 1450 und richten Sie sich nach den Anweisungen der lokalen Behörde.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft sowie Energie und bleiben Sie gesund!

Ihr Limes-Team

Der Verein LIMES steht für

Gewaltfreiheit
Wichtigster Grundsatz unserer Arbeit ist die Überzeugung, dass sich Menschen um ein gewaltfreies Zusammenleben bemühen müssen, da Gewaltfreiheit als ein fundamentales Menschenrecht betrachtet wird. Jede Form von Gewalt wird daher von uns abgelehnt und verurteilt.

Recht auf sexuelle Selbstbestimmung
Nur eine Sexualität, die auf Konsens beruht, auf wechselseitiger freiwilliger Zustimmung der Betroffenen, verdient auch diesen Namen. Sexuelle Handlungen, die einen solchen Konsens nicht beinhalten, werden als Verletzung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung betrachtet und können als sexuelle (sexualisierte) Gewalt bezeichnet werden.

Die Tat
In einer Tat sehen wir zunächst die Verletzung der Integrität einer Person. Die Rechte der verletzten Person sind daher handlungsleitend für unsere Arbeit mit den Tätern. Wir glauben, dass es in der persönlichen Verantwortung des Täters liegt, eine derartige Grenzverletzung zu begehen oder eine solche zu unterlassen. Wir verurteilen daher die Tat, nicht aber den Täter.

Die Behandlung
Da wir in der Tat eine Grenzverletzung sehen und nicht eine Krankheit, suchen wir daher in der Kontrolle des grenzverletzenden Verhaltens die Lösung und nicht in der “Heilung” einer Krankheit. Wir bezeichnen unsere Arbeit daher als Behandlung und nicht als Therapie.

Behandlungsziele
Wir glauben, dass eine Behandlung, die auf persönliche Verantwortungsübernahme, Einsicht, Entschuldigung und Wiedergutmachung abzielt, ein wichtiger Beitrag zu Prävention und Opferschutz ist, aber auch die Rehabilitation des Täters ermöglicht.